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Die ultimativen Tipps rund um Existenzgründung

Gewerbeanmeldung und Rechtsform: Aufpassen, planen, recherchieren!

Eine der wichtigsten Fragen rund um die Existenzgründung ist die Frage, ob das eigene Business als Gewerbe angemeldet werden muss. Dies ist oftmals entscheidend für den weiteren Verlauf der Selbstständigkeit und daher keine Randnotiz, die Sie einfach übergehen dürfen.

Daher stellt sich regelmäßig die Frage: Muss überhaupt ein Gewerbe angemeldet werden? Und wenn ja – welches?
Nutzen Sie die Vorbereitungszeit auf die Existenzgründung zur Recherche, welches Gewerbe Sie anmelden wollen bzw. müssen und wie Sie dabei vorgehen wollen. Zusammen mit der Wahl der Rechtsform sollten Sie hier mehr Zeit investieren als der „typische“ Gründer und dringend auch einen Experten hinzuziehen – mindestens telefonisch.

Dabei sollten Sie zweierlei beachten:

• Ist die Anmeldung des Gewerbes überhaupt gefordert?
• Möglicherweise ist die geplante Existenzgründung nämlich nicht gefordert – dann könnten Sie als Freiberufler extrem viel Geld sparen:

Keine Gewerbesteuer, keine Rentenkasse! Hier reicht eine einfache und oft formlose Anmeldung über das Finanzamt. Wer nach den sogenannten Katalogberufen googelt, findet schnell heraus, ob er zu der Gruppe der Freiberufler gehört. Als Faustregel gilt: Für die meisten Gründer, die ein Diplom haben (oder eben einen Master), ist das Merkmal der Freiberuflichkeit gegeben. Gleiches gilt zum Beispiel für Medizinische Bademeister bzw. Masseure. Vielleicht gehören Sie auch zu der Gruppe der Künstler – und können durch die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (kurz KSK) eine Menge Geld sparen!

Ein Beispiel aus meiner Praxis als Gründungsberater: Schnell gibt sich ein Fotobearbeiter bei der Gewerbeanmeldung als Fotograf an, landet damit in der Handwerkskammer, zahlt Mindestbeiträge in die Rentenkasse und natürlich Beiträge an die IHK. Daher gilt der Grundsatz: Zuerst sorgfältig prüfen und mit einem Fachmann reden oder bei der IHK direkt nachfragen.

Gleiches gilt für die Wahl der Unternehmensform: Auch hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, die für die meisten Existenzgründer eher unbekannt sind (UG & Co. KG zum Beispiel) oder von denen keiner wirklich weiß, welches Potenzial sie für Existenzgründer bereithalten (zum Beispiel die Genossenschaft). Hier lohnt sich die Recherche oder der Kontakt zu einem Fachmann – dieser kann innerhalb von wenigen Minuten die Situation genau einschätzen und eine Fehlentscheidung verhindern.

Übrigens: In der Regel ist eine UG (Unternehmergesellschaft) die schlechteste Wahl, wenn es um die Gründung einer Kapitalgesellschaft geht. Hier sitzen Existenzgründer häufig dem Irrglauben auf, dass sie durch die geringeren Kosten bei der Anmeldung günstiger unterwegs sind – obwohl sie im Nachgang den Einzelunternehmen deutlich bei Weitem unterlegen sind, denn ohne einen kompetenten Steuerberater sind diese Gesellschaften nicht zu handeln – dieser bedeutet unter Umständen enorme Zusatzkosten, die jeder Unternehmer gerne einspart! Damit zeigt sich, dass die investierte Zeit in Bezug auf Gewerbe und Rechtsform sich in jedem Fall auszahlt – besprechen Sie die Entscheidung am besten mit einem Gründungsberater, der Sie auf mögliche Fehlerquellen hinweisen kann und Sie so vor finanziell schwerwiegenden Folgen bewahrt.

Kleingewerbe: Ja oder nein?

Viele Existenzgründer möchten gerade zu Beginn nur „kleine Brötchen backen“ und entscheiden sich rein intuitiv für die Kleingewerberegelung. Hierbei wird fälschlicherweise angenommen, dass man damit durch den Gesetzgeber eine fast schon automatische Steuererleichterung erfährt – was sich im geschäftlichen Alltag aber schnell als Trugschluss erweist, denn: Wer sich die Umsatzsteuer zurückholen kann, hat de facto mehr Vorteile als derjenige, der erst gar keine Umsatzsteuer zahlen muss.

Dank der Kleingewerberegelung müssen Unternehmer mit kleinen Umsätzen unter 17500 Euro keine Umsatzsteuer abführen. Das bedeutet, dass den Kunden brutto wie auch netto derselbe Betrag in Rechnung gestellt wird. Vorteilhaft ist das gerade für Privatkunden, die so günstiger an Waren und Dienstleistungen kommen. Für gewerbliche Kunden erweist sich dieser scheinbare Vorteil jedoch schnell als Nachteil, denn hier kann die Umsatzsteuer auf alle eigenen Kosten nicht zurückgeholt werden (in Form der Vorsteuer).

Gerade die Vorsteuer ist aber ein starkes Argument gegen die Kleingewerberegelung – insbesondere während der Gründungsphase fallen viele Investitionen an, bei denen ohne Vorsteuer die gezahlte Umsatzsteuer nicht zurückgeholt werden kann!

Kosten realistisch einschätzen und kontrollieren

Kosten und Investitionen sind im Geschäftsleben zwei sehr unterschiedliche Dinge! Gerade diese beiden sind bei der Existenzgründung unbedingt im Auge zu behalten – denn zu hohe Kosten und zu niedrige Investitionen lassen selbst die beste Idee im geschäftlichen Alltag scheitern. Schlecht überlegte Ausgaben sind jedoch nicht nur die klassischen Anfängerfehler von Existenzgründern – selbst erfolgreiche Unternehmen verschwenden noch Unmengen an Geld. Der Unterschied: Sie können sich diese auch leisten! Bei einem Existenzgründer sieht die Sache ganz anders aus, hier unterscheidet sich die Planung deutlich von der Planung eines erfolgreichen Unternehmens.
Lassen Sie von einem Gründercoach prüfen, welche Ausgaben in welcher Höhe nützlich oder angemessen sind. Jede Investition sollte bezüglich ihrer Effektivität und Effizienz überprüft werden; Ausgaben für teure „Erfolgsseminare“ sind gerade zu Anfang überflüssig, auch wenn diese gerne als gewinnbringende Investition verkauft werden. Sparsamkeit an der richtigen Stelle und ein Gespür für sinnvolle und gut überlegte Investitionen sind für die Unternehmensgründung das Maß aller Dinge.
Vorsicht: Wer Kosten niedrig hält, muss deshalb nicht pauschal an Investitionen sparen! An erster Stelle sollten für Existenzgründer jedoch die Werbeausgaben stehen. Viele Gründer machen sich gar keine Gedanken darüber, wie viel Geld sie pro Kunde an Werbung aufwenden müssen und planen einfach pauschale Sätze für x-beliebige Werbemaßnahmen ein. Hier wird nicht nur zu wenig Geld ausgegeben – es wird auch noch an der falschen Stelle eingesetzt. Es mangelt damit an funktionierenden Investitionen in den Firmenerfolg – übrig bleiben unnötige Ausgaben, die sprichwörtlich im Sand verlaufen! loswird!

Betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind ein Muss!

Niemand wird als Geschäftsmann geboren – doch was einem Geschäftsmann an Grundkenntnissen fehlt, muss er erfahrungsgemäß teuer in der Praxis lernen und verinnerlichen. Eine Existenzgründung ist an keinen Universitätsabschluss gekoppelt – es kann damit jeder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Allerdings ist ein Mangel an kaufmännischen Kenntnissen der Hauptgrund des Scheiterns von vielen Unternehmen. Nach der Existenzgründung kann es rasant bergab gehen, wenn man von den Basics keine Ahnung hat – da hilft auch die beste Geschäftsidee der Welt nicht!

In so einer Situation ist es für Sie umso wichtiger, sich kompetent beraten zu lassen. Gründerseminare oder ein Beratungscoach sind optimal, um wenigstens die Grundzüge der Unternehmensführung aus BWLer-Sicht zu verstehen. Eine erfolgreiche Existenzgründung hängt stark von der richtigen Deutung der Informationen ab – dazu bedarf es einer ganzen Menge an fundiertem Handwerkszeug, das jeder Existenzgründer erlernen oder zumindest borgen sollte.

Finanzen im Griff behalten

Geschäftsidee hin oder her – wer die Finanzen für die eigene Selbstständigkeit aus den Augen verliert, verliert am Ende die Existenz. Aus meiner Erfahrung als Gründercoach in Dresden kann ich von zwei sehr häufigen und leider auch typischen Anfängerfehlern berichten:

  • Zu wenig Startkapital und zu wenig Puffer: Gründer scheitern fast immer aus finanziellen Schwierigkeiten. Dabei geht es weniger um finanzielle Schwierigkeiten, die sich aus dem Geschäftsalltag ergeben oder aus dem Umgang mit zahlungsunwilligen Kunden. Vielmehr geht es um Schwierigkeiten, die bereits von Anfang die Existenzgründung „begleiten“: So wird bei der Unternehmensgründung sehr oft mit zu wenig Geld gestartet. Dieses fehlt dann für eine qualitative Ausstattung und vor allem für die Werbung und das Marketing. Dank der zahlreichen staatlichen Hilfen für Existenzgründer (zum Beispiel zinsgünstige Kredite bis zu 100.000 Euro für fast jeden Gründer) sollte fehlendes Startkapital somit eigentlich kein Thema sein. Versuchen Sie daher schon frühzeitig, Kontakt mit dem Amt für Wirtschaftsförderung oder einem professionellen Gründercoach aufzunehmen, dessen Arbeit übrigens zu 80 % gefördert wird und damit bereits eine erste staatliche Förderung darstellt. Prüfen Sie sämtliche Möglichkeiten, um sowohl gut ausgestattet zu gründen als auch, um genug Reserven für Notfälle zur Seite legen zu können. Wenn Sie erst in einer Krise nach Geld Ausschau halten, ist es in fast allen Fällen bereits zu spät – denn selbst Kredite brauchen zum Teil bis zu drei Monaten an Bearbeitungszeit: Es kann also dauern, bis Sie Geld in der Hand halten.

  • Überzogene Kosten und schlecht überlegte Ausgaben: Ausgaben gehören wie Einnahmen auch zum geschäftlichen Alltag dazu – problematisch wird es, wenn die Ausgaben schlecht durchdacht sind und Geld ohne wirtschaftlichen Gegenwert verschwendet wird. Insbesondere in der Gründungsphase kann das zu großen finanziellen Schwierigkeiten führen – daher ist es wichtig, immer Mehrkosten einzuplanen und eher pessimistisch als allzu optimistisch zu kalkulieren. Zudem sollten Sie zusammen mit Ihrem Gründercoach überlegen, welche Ausgaben generell nützlich und angemessen sind und Ihr Business nach vorne bringen.

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Angebot und Einnahmen optimieren

Unzureichende Umsätze sind häufig das größte Problem rund um die Unternehmensgründung. Hierbei handelt es sich aber weniger um ein rein finanzielles Problem, sondern viel eher um die fehlende Analyse und Planung des eigenen Marktes im Vorfeld der Gründung. Eine realistische Einschätzung des Potenzials und eine vielversprechende Marketingplanung, dieses Potenzial auch zu erreichen, sind essenziell und optimal zusammen mit einem Gründercoach (oder alternativ mit erfahrenen Stellen bzw. Unternehmern, die in dem Bereich schon Erfahrung aufweisen). Bereits vor der Gründung müssen Sie sicherstellen, dass der eigene Markt ausreichend ist. Analysieren Sie Ihre zeitliche Verfügbarkeit, die Kostenstruktur, das Absatzpotenzial und die effizientesten Marketingmaßnahmen.

Ebenfalls gerne unterschätzt wird von Gründern der Nutzen des Angebots an sich – egal, ob für ein konkretes Produkt oder eine Dienstleistung. Leider reicht häufig schon die Fehleinschätzung der Zahlungsbereitschaft von Kunden bzw. Interessenten, um das neu gegründete Unternehmen in riskante Fahrwasser zu manövrieren. Daher gilt: Für jeden, der gründen will, ist die Betrachtung aus Kundensicht von außerordentlicher Relevanz. Dies beinhaltet auch die Konkurrenzanalyse und das Marketingkonzept – wer kein neues Produkt oder keine innovative Dienstleistung anbietet, der muss sichergehen, dass er sich dennoch positiv von der Konkurrenz abhebt. Das Produkt oder die Dienstleistung muss dabei besser sein als die der Konkurrenz – denn warum sollten Kunden sonst zu Ihnen wechseln?

Um die eigene Situation optimal einschätzen zu können, hilft eine marketingorientierte Planung durch einen kompetenten Gründercoach. Eine fundierte Beratung kann das eigene Angebot erfolgversprechend vor der Unternehmensgründung modifizieren.

Mit dem richtigen Team zum Erfolg

Wer ein Unternehmen gründet, ist auf die richtige Mannschaft dabei angewiesen – ohne Rückhalt und Unterstützung wird selbst aus der tollsten Idee kein erfolgversprechendes Business. Ganz wichtig ist daher auch der familiäre Rückhalt bei der Gründung eines Unternehmens. Nicht nur, um sich im Ernstfall schnell Geld borgen zu können (tatsächlich oft ein entscheidender Umstand), sondern auch, um ausreichend Zeit für das eigene Unternehmen zu haben. Viele Existenzgründer unterschätzen den Zeitaufwand bei einer Gründung – doch wenn dann pünktlich um 17 Uhr jemand bei den Kindern zu Hause sein muss, entstehen Organisationsprobleme.

Übrigens: auch die kostenlose Hilfe durch die Familie ist nicht zu unterschätzen – und wenn es nur ein ehrliches Feedback ist!

Wer gründet und andere dabei mit einbezieht, der wird schnell merken: Wer zusammen gründet, der wächst zusammen. Entscheidend ist daher, dass das gesamte Team als Einheit funktioniert und jeder Einzelne darin sich mit Wissen oder Können auszeichnet – es nützt nichts, bei der Gründung jeden Kumpel und jeden Bekannten mit ins Boot zu holen. Prüfen Sie jedes einzelne Teammitglied auf Fähigkeiten, Selbstmotivation und Stressresistenz und darauf, ob es als Stammpersonal der „Mannschaft“ taugt. Verlassen Sie sich nicht nur auf Ihr Bauchgefühl – dieses steht erst an zweiter Stelle. Stellt sich heraus, dass Teammitglieder nicht in die Mannschaft passen, sollten Sie sich schnell und schmerzfrei von diesen trennen – verlieren Sie dabei keine Zeit!

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